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RFID-Chips sind Funk-Chips, die bald den Strichcode ersetzen sollen. Die Leseantennen für RFID-Chips senden unbemerkt elektromagnetische Strahlen aus. So kann der Weg von Produkten verfolgt werden, und es ermöglicht die individuelle Zuordnung von Produkten zu KonsumentInnen. Im Rahmen von automatisierter Lagerhaltung und Logistik ist das vorteilhaft – im Rahmen des Datenschutzes ein potentielles Überwachungsdesaster.
Befinden wir uns also auf dem Weg in einen Überwachungsstaat? Oder überwiegen die Vorteile? Darüber wollen wir in unserer Reihe "Grün vernetzt - Weitsicht statt Barrieren" diskutieren. Wer möchte, kann seinen oder ihren neuen RFID-Reisepass mitbringen, denn wir haben ein Lesegerät vor Ort, das die Funktionsweise der Technik veranschaulicht.
Die Diskussion findet statt
am Montag, 28. Juni 2010
um 18 Uhr
im Abgeordnetenhaus, Niederkirchnerstr. 5, 10111 Berlin
Auf dem Podium:
Begrüßung:
Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzender
Einführung und Moderation:
Astrid Schneider, Sprecherin für VerbraucherInnenpolitik
Zusammenfassung und Fazit:
Benedikt Lux, Sprecher für Datenschutz
Im Anschluss laden wir Sie zu Getränken, Brezeln und Fußball ein.


