Direkt zum Menü
Direkt zum Menü

Mein Freiwilliges Soziales Jahr in der Grünen Fraktion

Text von Frederic Maier

Warum ein FSJ im politischen Leben? Was ist das FSJ-P?

„Endlich raus aus der Schule!“ – und dann?
Was fängt man eigentlich an mit der so lange ersehnten, hart erkämpften Freiheit?
Die Wenigsten dürften ein klares Bild von ihrem zukünftigen Werdegang haben und mit der Planung ihrer persönlichen und beruflichen Perspektive fertig sein.
Ausbildung? Studium? Auslandsaufenthalt? Ein Freiwilliges Soziales Jahr? Oder doch lieber im gemachten Nest bleiben und in den Tag hinein leben?
Die plötzlich vorhandene Freiheit und die damit verbundenen Möglichkeiten können in ihrer Vielfalt durchaus überfordernd sein.

Für diejenigen, die noch Zeit für ihre berufliche Orientierung brauchen und für die die benannten Möglichkeiten keine Option darstellen, gibt es seit ca. zwei Jahren eine weitere Alternative.

Mit dem Aussetzen der Wehrpflicht und damit auch des Zivildienstes wurde im Sommer 2011 neben den schon seit Jahrzehnten existierenden Jugendfreiwilligendiensten, der Bundesfreiwilligendienst aber auch das Freiwillige Soziale Jahr im Politischen Leben (FSJ Politik/Demokratie) eingeführt.
Hinter dem sperrig anmutenden Begriff verbirgt sich für junge Menschen die Möglichkeit, Strukturen, Aufgaben und Arbeitsabläufe politisch relevanter Institutionen kennen zu lernen.
Wer sich für ein FSJ-Politik entscheidet, bekommt die Möglichkeit geboten ein Jahr lang hinter die Kulissen vom politischen Alltagsgeschehnis zu gucken, sein Verständnis von und für Politik zu fördern und sein Wissen über das politische System und Partizipationsmöglichkeiten zu erweitern.

Einsatzstellen im FSJ-Politik können zum Beispiel Institutionen sein, die politische Bildungsarbeit verrichten (politische Stiftungen oder Bildungsinstitutionen) aber auch Arbeitsfelder, in denen Parlamentarier agieren und an politischen Entscheidungen mitwirken (Abgeordnete oder Fraktionen des Landstages oder des Bundestages). Also nahezu alle Berufsbilder mit einer Nähe zu politischer Arbeit.
Der Freiwilligendienst im politischen Leben kann sowohl im Format des Bundesfreiwilligendienst als auch als Freiwilliges Soziales Jahr absolviert werden.
Die Freiwilligen sind vollzeitbeschäftigt, sind über die Einsatzstelle sozialversichert und erhalten ein auf 300 € festgelegtes Taschengeld.
 

Wer ist für die Organisation zuständig?

Die Trägerschaft des Freiwilligendienstes und die Vermittlung der Bewerber an die einzelnen Einsatzstellen übernahm in meinem Fall der freie Verein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd).

Abgesehen von der Arbeit in der Einsatzstelle sieht das FSJ Politik fünf Bildungswochen mit politischen Inhalten und Themen als festen Bestandteil vor. Neben den politischen Inhalten stand bei den Seminarwochen das soziale Lernen und die Selbstorganisation im Mittelpunkt. Die Organisation des Bildungsangebots übernimmt der ijgd in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen. Die Betreuung des Freiwilligendienstes durch den Träger hat aus meiner Sicht gut funktioniert.

Das verhältnismäßig lange Bewerbungsverfahren (Anschreiben des Trägers, Vorstellung beim Träger, Anschreiben Einsatzstelle, Vorstellung bei der Einsatzstelle usw.) hat dazu geführt, dass mir eine Einsatzstelle vorgeschlagen wurde, die auf meine Bewerbungsunterlagen ausnahmslos eingegangen ist. Die durch die Freiwilligen und den Träger organisierten Bildungstage und Seminarwochen waren, wenn auch teilweise lang, stets interessant und boten mir einen inhaltlichen Mehrwert.
Das Spektrum, der während der verschiedenen über das Jahr verteilten Bildungseinheiten bearbeiteten Themen war sehr breit gefächert und die Auswahl der ReferentInnen sehr gut. Ich denke, dass das Format des Freiwilligen Sozialen Jahres im Politischen Leben in seinem Prinzip als politisches Bildungsjahr gut funktioniert. Die Arbeit in der Einsatzstelle, aber auch die Bildungsangebote durch den Träger, welche eine angenehme Abwechslung zum Arbeitsalltag bieten, ergänzen sich hierbei sehr gut.
 

Die Grüne Fraktion im AGH als Einsatzstelle

Auch die Fraktion der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus bot sich im FSJ-P- Zyklus 2012/2013 erstmals und als bisher einzige Fraktion im Abgeordnetenhaus als Einsatzstelle an.

Seit Anfang Oktober vergangen Jahres absolviere ich meinen Freiwilligendienst bei der grünen Fraktion (Bündnis 90/ Die Grünen) im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Das Berliner Abgeordnetenhaus ist das Landesparlament des Landes Berlin und befindet sich in der Niederkirchnerstraße Nr. 5 in unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz.

Die Mitglieder (Abgeordnete) werden alle fünf Jahre gewählt. Entsprechend des Wahlergebnisses stehen den gewählten Parteien, die die 5-Prozent-Hürde überwunden haben, eine bestimmte Sitzanzahl zu.
In der Theorie handelt es sich beim Berliner Abgeordnetenhaus um ein Teilzeitparlament. Die Abgeordneten sollten neben ihrem Amt einen anderweitigen Beruf ausüben.
In der Praxis lässt die parlamentarische Arbeit jedoch kaum Raum für eine sonstige berufliche Tätigkeit. Während der Bundestag für Fragen zuständig ist, die ganz Deutschland betreffen, setzen sich die Landesparlamente, wie das Abgeordnetenhaus von Berlin, mit regionalen Fragen auseinander. Berlin hat als Stadtstaat sowohl Landes- als auch Kommunalaufgaben zu erfüllen.

Im Wesentlichen hat das Abgeordnetenhaus drei Aufgaben:

  •     die Gesetzgebung für das Land
  •     die Regierungsbildung (Wahl des Regierenden Bürgermeisters)
  •     und die Kontrolle der Regierung (des Senats)

Seine Hauptaufgabe ist die Gesetzgebung, der Beschluss über die Notwendigkeit neuer Gesetze sowie Gesetzesänderungen, Aufhebungen oder das Ersetzen von Gesetzen.

Bei der Abgeordnetenhauswahl 2011 wurden die Grünen mit 17,9 % gewählt, sind damit die drittstärkste Fraktion im Abgeordnetenhaus, übernehmen die Oppositionsführerschaft zum rot-schwarzen Senat und sind mit 29 Sitzen bei einer Gesamtanzahl von 149 Sitzen vertreten. Demnach stellt die Grünen Fraktion 29 Abgeordnete, welche entsprechend ihrer Arbeitschwerpunkte in den verschiedenen Ausschüssen und Arbeitskreisen tätig sind, in denen ein großer Teil der fachlichen Detailarbeit geleistet wird.

Zu den bedeutendsten Ausschüssen gehören zum Beispiel der Hauptausschuss, der für die Finanzen und den Landeshaushalt zuständig ist, der Innenausschuss, der sich um Fragen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung kümmert, sowie der Petitionsausschuss, an welchen die Bürgerinnen und Bürger sich mit ihren Anliegen wenden können.
Alle 14 Tage finden donnerstags die Plenarsitzungen statt. Hier kommen alle Abgeordneten aller Parteien und der Senat zusammen, diskutieren beispielsweise zu tagesaktuellen Themen, Gesetzesänderungen oder Anträge und stimmen über diese ab.

Neben den Abgeordneten sind bei den Grünen Wissenschaftliche ReferentInnen, persönliche MitarbeiterInnen, die Presse- und Geschäftsstelle, die Geschäftsführung sowie PraktikantInnen tätig. In der Regel sind in den Fraktionsräumlichkeiten der Grünen ca. 70 Personen tätig.

Damit ich einen breiten Überblick über die Arbeitsweise der Fraktion und des Hauses bekomme ist mein Freiwilligendienst so strukturiert, dass ich in meinem Freiwilligendienstjahr in möglichst viele Arbeitsbereiche tätig bin und mehreren Abgeordneten zuarbeite.
Meine Ansprechpartnerinnen sind Catherina Pieroth, die Fraktionsgeschäftsführerin und Marianne Burkert-Eulitz, die grüne Sprecherin für Kinder, Jugend und Familie. Sie haben mich der Fraktion vorgestellt und übernehmen meine „Betreuung“.
 

Einzelne „Stationen“ des FSJ-P

Im ersten Drittel meines Freiwilligendienstes war ich in Mariannes Büro sowie in der Pressestelle tätig.
Die ersten Wochen habe ich zur Orientierung genutzt, um mich mit der Struktur der parlamentarischen Arbeit des Abgeordnetenhauses und der Fraktion auseinander zu setzen und mich in Mariannes Themenschwerpunkte einzuarbeiten.
Zu meinen regelmäßigen Aufgaben gehörte damals wie heute der Besuch der jeden Dienstag stattfindenden Fraktionssitzungen, der Plenarsitzungen sowie der für meinen Arbeitsbereich relevanten Ausschüsse und Arbeitskreise.

Des weiteren habe ich in meiner Zeit bei Marianne zur Situation der Freiwilligendienste in Deutschland und speziell in Berlin recherchiert, Anträge und Beschlüsse dazu gelesen und mehrere Träger interviewt.
Ich verfasste zu dieser Thematik einen Artikel, der wie auch einige andere von mir verfassten Artikel, auf der Homepage der Grünen im Abgeordnetenhaus publiziert wurde.
Neben meinen alltäglichen Aufgaben habe ich an verschiedenen Veranstaltungen wie dem 12. Berliner Jugendforum oder an einem  Besuch der JVA Tegel teilgenommen.

Danach war ich ich für einen Monat in der Pressestelle tätig.
Während dieses Monats habe ich die Aufgabenbereiche der Pressestelle, die Formen der Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion sowie den Umgang mit den Pressevertretern kennen gelernt. Häufig bedeutete das den Besuch von Pressekonferenzen und Interviews aber auch Journalistenkontakt und das Bearbeiten von Interviewanfragen.
Zudem habe ich den Newsticker von dpa und dapd verfolgen können, ich habe ihn nach relevanten Themen für die jeweiligen Abgeordneten und Arbeitskreise gefiltert.
Neben diesen Aufgaben hatte ich in der Zeit auch administrative Tätigkeiten beim Onlinestellen von diversen Artikeln oder Pressemitteilungen.

Seit Beginn des Jahres war ich bei Katrin Schmidberger, der Sprecherin für Mieten und Clubkultur tätig.
Wie auch bei Marianne habe ich mich zunächst in Katrins Themenschwerpunkte eingearbeitet, sprich: ihre Anträge und Anfragen gelesen und mich zu ihren aktuellen Tätigkeiten informiert.
In der Zeit bei Katrin habe ich oft die Arbeit ihres persönliches Mitarbeiters unterstützt, bin büroorganisatorischen Aufgaben nachgegangen, habe zu tagesaktuellen politischen Themen recherchiert, die Post gemacht, den Pressespiegel gesichtet oder Katrin für Veranstaltungen angemeldet.
Zudem besuchte ich weiterhin regelmäßig verschieden Ausschüsse und die Fraktions- und Plenarsitzungen. Wenn es interessante Abendveranstaltungen gab, habe ich an diesen teilgenommen (z.B.: Vorstellung des Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Kulturpolitischer Neujahrsempfang der Bundesgrünen, Eröffnung des Musicboards).
Weiterhin habe ich an Katrins Resümee ihrer politischen Arbeit seit Antritt ihres Mandats sowohl gestalterisch als auch redaktionell mitgewirkt. Diese Arbeit hat mir aufgrund ihres kreativen Charakters sehr gefallen.

Von Anfang April bis Ende Juni (bis zum Beginn der parlamentarischen Sommerpause) war ich in Clara Herrmanns Büro tätig.
Sie ist die Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus und haushaltpolitische Sprecherin der Fraktion. Da zu diesem Zeitpunkt ihr Büro umstrukturiert wurde und neue Mitarbeiter eingestellt wurden, konnte ich in meiner Zeit bei Clara häufig die Aufgaben des persönlichen Mitarbeiters unterstützen.
Ich denke jedoch, dass Clara mit ihrer Aufgabenverteilung für meine Tätigkeiten einen guten Mittelweg zwischen weniger abwechslungsreicher Büroorganisation und kreativere inhaltlicher Arbeit gefunden hat.
Das Pflegen ihrer Homepage (u.a. Onlinestellen von Presseberichterstattungen zu ihrer politischen Arbeit), das Sortieren von Akten und die Zusammenstellung von Ausschussordnern, die Organisation des täglichen Posteingangs oder die Terminkoordination gehörten zu meinen büroorganisatorischen Aufgaben.
Da ich im Anschluss an mein FSJ in Mariannes Büro persönlicher Mitarbeiter werde, empfand ich die Arbeit bei Clara und Katrin als eine gute Vorbereitung.

Neben den bereits benannten Aufgaben, blieb mir genug Zeit für inhaltliche Arbeit.
Ich habe zum Beispiel Artikel für die die grüne Verbandszeitung „Der Stachel“ (zum Thema NSU-Prozeßauftakt in München) unterstützt, mehrfach für den „Störungsmelder- Blog“ der „Zeit“ zum Thema Nazistrukturen in Neukölln Beiträge zugeliefert, für Claras Rede zur 1. Mai-Demonstration in Berlin Schöneweide zugearbeitet, am Newsletter gegen Rechts mitgewirkt und die konzeptionelle Vorbereitung und Organisation einer Podiumsdiskussion der Grünen zum Thema burschenschaftlicher Aktivitäten an Berliner Hochschulen unterstützt (Männerbünde für's Leben - Burschenschaften in Berlin 21.08.2013). Hierbei habe ich mich um die Auswahl und den Erstkontakt zu den Referenten und der Organisation ihrer Teilnahme an der Veranstaltung gekümmert.
Ich habe mich zudem an der Formulierung des Einladungstextes und an der Suche eines geeigneten Veranstaltungsorts beteiligt.
Diese Art der Arbeitens, also der Arbeitsprozess von der Idee bis zur finalen Umsetzung, hat mir sehr gut gefallen.
Im Zuge der Veranstaltung beauftragte Clara mich, eine umfangreiche Recherche zum Thema „Burschenschaften in Berlin“ anzufertigen. In mehrwöchiger Arbeit ist ein sehr ausführliches Dossier enstanden, welches die Umtriebe Berliner Burschenschaften und ihrer Verbindungen zur rechtsextremen Szene aufzeichnet.
Das sehr kleinteilige und zeitaufwendige Recherchieren bereitete  mir aufgrund des journalistischen Charakters sehr viel Spaß.

Clara ließ mir genug Freiräume, sorgte jedoch dafür, dass ich stets gut ausgelastet war. Ich hatte die Möglichkeit eine umfassenden Blick in ihre politischen Arbeit zu erlangen und mich an dieser zu beteiligen.
In den drei Monaten meiner Tätigkeit in Claras Büro drehte sich ihre Arbeit hauptsächlich um die Aufarbeitung der NSU-Verbrechen, die Versäumnisse des Berliner Verfassungschutzes und des Senats bei der Aufklärung der NSU-Morde, um die Reformierung der Verfassungsschutzes, um das Thema Burschenschaften und ihre Verbindungen in den Berliner Senat und um Neonazistrukturen in Berlin.
Clara hat mich immer über die tagesaktuellen Themen informiert und ließ mich dazu inhaltlich arbeiten.
Ich besuchte regelmäßig den Hauptsausschuss, den Ausschuss für Inneres und den für Verfassungsschutz und den AK III (Arbeitskreis für Verfassung und Recht).
Ich nahm weiterhin an jeder Fraktions- und Plenarsitzung teil.
Wenn Clara Außentermine wahrgenommen hat, die auch für mich interessant waren, habe ich sie begleitet.
So habe ich beispielsweise das grüne Bund-Länder-Treffen Rechtsextremismus,  NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag, das Europäische Jugendforum, diverse Pressekonferenzen und Treffen mit dem Berliner Verein Postkolonial besucht, aber auch an der jährlich statt findenden Baurundfahrt des Hauptauschusses (Besuch der Baustellen der Charitéfakultäten ) und der MitarbeiterInnenklausur der grünen Fraktion in Plaue teilgenommen. Neben meiner Tätigkeit in Claras Büro habe ich, indem ich während der Fraktionssitzungen über kleine Strecken Protokoll geschrieben habe, über zwei Wochen hin den Fraktionsvorstandsreferenten bei seiner Arbeit unterstützt.

Zudem habe ich an der zweitägigen Fraktionssommerklausur in Sommerfeld teilgenommen.
Schwerpunkte der Klausur waren Beschlüsse zu Wohnraum in Berlin und wie man ihn bezahlbar und lebenswert erhalten und neu schaffen kann sowie zur Mobilität der Zukunft, die ein modernes und umweltbewusstes Verkehrskonzept für Berlin einfordert.
Zu diesen Themen wurden Positionspapiere diskutiert und darüber abgestimmt. Wie auch die vorausgegangenen „Stationen“ in der Fraktion hat auch diese Phase meines Freiwilligen Jahres in der Politik meine Erwartungen erfüllt.

Fazit

Ich fühle mich weiterhin gut innerhalb der Fraktion aufgehoben und integriert. Der Umgang mit mir findet nach wie vor auf einer sehr angenehmen und wenig autoritären Ebenen statt. Die KollegInnen sind sehr umgänglich und ich weiß das Arbeitsklima vor Ort sehr zu schätzen.
Die Erfahrungen die ich im vergangenen Jahr gemacht habe waren durchweg positiv, die Art und Weise wie die Fraktion das Freiwilligenjahr organisiert hat (also die Unterbringung bei verschiedenen Abgeordneten und unterschiedlichen Fraktionsbereichen mit verschiedenen Arbeitschwerpunkten) sagte mir sehr zu und sorgte dafür, dass ich einen komplexen Überblick über die Grünen-Fraktion im Berliner Parlament und ihre Arbeitsweise und die Arbeit des gesamten Parlaments bekommen durfte.

Es ist sowohl dem Träger als auch der Einsatzstelle gelungen mir einen Blick hinter die Kulissen des politischen Alltagsgeschehens auf Landesebene zu ermöglichen. Das FSJ-P hat mein Verständnis für die Funktion des Berliner Landesparlamentes und für Landespolitik im Allgemeinen bereichert.
Das Jahr hat sich für mich als Bildungs- und Orientierungsjahr bewährt. Mir wurde sehr gut gezeigt wie Politik als Berufsfeld aussieht und wie sich die Arbeit einer politischen Organisation gestaltet.
Ich habe gelernt, mich noch besser und effektiver selbst zu organisieren, wie journalistisches, aber auch parteipolitisches Schreiben funktioniert und habe mein Politikverständnis verbessert.
Meine Arbeit war nie so ausgelegt, dass ich als preiswerter Zuarbeiter mit klischeehaften Praktikantentätigkeiten „missbraucht“ wurden.  Ich kann daher ein durchweg positives Fazit ziehen.

 

Lesen Sie mehr zu: